Lichtenwald als „Gigabitkommune@BW“ ausgezeichnet

Der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl MdL hat am 20. April 2026 insgesamt 33 baden-württembergische Kommunen mit dem Gigabit-Award „Gigabitkommune@BW“ ausgezeichnet. Darunter auch die Gemeinde Lichtenwald.
Bürgermeister Rentschler freute sich sehr über die Auszeichnung:
„Die verliehene Auszeichnung ist eine schöne Wertschätzung für die Bemühungen der Gemeinde, im ganzen Ort flächendeckende Glasfaserversorgung herzustellen.
Bereits im Jahr 2020 erfolgte der komplette Ausbau der innerörtlichen Lage und zahlreicher Einzelgebäude im Außenbereich. Bis 2023 folgten nacheinander noch die Schule und die dort umliegenden Gebäude.
Derzeit haben wir von den rund 1.000 Telefon-Hausanschlüssen im Ort alle bis auf 8 Stück im Bannmühletal mit Glasfaseranbindung erschlossen. Der Glasfaserausbau im Bannmühletal wird voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein, so dass wir dann eine 100 % - Quote bei gigabitfähigen Glasfaseranschlüssen erreicht haben, worauf ich sehr stolz bin.“
„Leistungsfähige digitale Netze sind heute Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Stärke, eine moderne Verwaltung und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land. Die heute ausgezeichneten Kommunen haben den Schritt zu ihrer flächendeckenden Versorgung mit Gigabitnetzen vollzogen. Das bedeutet: Der letzte Kilometer ist gegangen, in 33 Kommunen sind die weißen Flecken nahezu verschwunden. Solche Ergebnisse entstehen nur, wenn viele Zahnräder ineinandergreifen. Denn der Gigabitausbau ist eine Gemeinschaftsleistung – von Gemeinden, Städten, Landkreisen, Zweckverbänden und Telekommunikationsunternehmen, von Bund und Land. Die Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“ ist eine wertschätzende Anerkennung für die Kommunen, die besonders schnell sind, die in Sachen Breitbandversorgung Avantgarde sind – und zugleich ein Signal an alle anderen: Der Breitbandausbau in jeder Kommune ist machbar“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl MdL.
Die geehrten Kommunen verfügen allesamt über eine Gigabitversorgung (sprich 1.000 Mbit/s oder mehr) von mindestens 97,9 Prozent ihrer Haushalte und erreichen damit faktisch eine flächendeckende Versorgung ihres Gemeindegebiets.
Gigabitausbau ist Gemeinschaftsleistung
Die Erfolge der Gigabitkommunen sind das Ergebnis einer gemeinsamen Kraftanstrengung und zeigen, was durch entschlossene Planung und enge Zusammenarbeit möglich ist.
Das Land begleitet die Kommunen dabei mit Beratung, Koordination und Förderangeboten. Seit 2016 hat das Land 3,53 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Bundeszuschüssen ergibt sich ein Gesamtbetrag von mehr als sieben Milliarden Euro für den baden-württembergischen Breitbandausbau.
Bis heute hat das Land so mehr als 3.700 Projekte gefördert, durch die rund 580.000 Adresspunkte erschlossen werden.
Die Gigabitverfügbarkeit liegt in Baden-Württemberg bei derzeit 76,63 Prozent und hat sich seit Mitte 2016 von 1,4 Prozent um mehr als 75 Prozentpunkte gesteigert. Vor allem der Glasfaseranteil steigt weiter stark an: 29,77 Prozent aller Haushalte haben bereits einen Glasfaseranschluss. Derzeit befinden sich zudem eine Vielzahl von Breitbandprojekten im Land in der Planungs- und Umsetzungsphase, die die Gigabit- und insbesondere die Glasfaserquote in der Fläche stetig weiter verbessern.
Die Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“
Die Landesregierung verfolgt das Ziel, leistungsfähige Netze im ganzen Land zu etablieren. Mit der Auszeichnung „Gigabitkommune@BW“ würdigt das Digitalisierungsministerium den schnellen Fortschritt beim Ausbau leistungsfähiger Glasfaser- und gigabitfähiger Netze in Baden-Württemberg. Kommunen mit mindestens 90 Prozent Gigabitverfügbarkeit dürfen die Bezeichnung „Gigabitkommune@BW“ führen. Kommunen mit mindestens 97,9 Prozent erhalten zusätzlich eine physische Auszeichnung.
Bild zur Meldung: Quellenhinweis: Innenministerium Baden-Württemberg/Franziska Kraufmann.






